5 Dinge, die Du bei Deiner Erziehung vermeiden solltest

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Als Mutter oder Vater kannst Du in Deiner Erziehung nicht alles richtig machen. Das liegt daran, dass Erziehung keine Rechenaufgabe wie zum Beispiel 3 + 8 = 11 ist. Erziehung ist heute eine so große Herausforderung wie nie zuvor. Die Gründe hängen auch mit den zu beobachtenden Veränderungen hinsichtlich Erziehung zusammen. Deshalb erhälst Du im folgenden Hinweise darauf, welche 5 Dinge Du bei Deiner Erziehung unbedingt vermeiden solltest.

5 zu vermeidende Dinge in Deiner Erziehung

Diese 5 Dinge zu vermeiden, ermöglicht Dir, Deine Erziehung im Sinne Deiner Tochter oder Deines Sohnes anzugehen. Wenn Du diese 5 Dinge vermeidest, tust Du bereits viel für eine gesunde Entwicklung Deines Nachwuchses.

  1. Zu früh erziehen – Lass Deinen Sohn oder Deine Tochter Kind sein
    In den ersten Monaten ist Dein Sohn oder Deine Tochter damit beschäftigt, sich selbst zu entdecken. Dabei geht es um die Abnabelung aus der Symbiose mit Dir als Mutter. Dein Sohn oder Deine Tochter möchte körperliche Nähe. Fürsorge und die Befriedigung seiner bzw. ihrer Grundbedürfnisse.

    Anforderungen oder Erwartungen auch anhand ‚erzieherischem‘ Handeln sind unangemessen, solange Dein Nachwuchs nicht sprechen und/oder laufen kann.
    Von einem 6 Monate alten Kind ist eben nicht zu erwarten, dass es beim Trinken nicht kleckert.

    Wenn möglich sollte Dein Sohn oder Deine Tochter auch von Dir als Vater versorgt werden und körperliche Nähe erfahren; besonders wenn Du dies selbst als Junge nicht erfahren hast.

    Spätestens wenn sie oder er sich aus der Symbiose mit ihrer bzw. seiner Mutter weg bewegt, solltest Du (auch emotional) anwesend sein.

    Als erstes von 5 Dingen solltest Du entsprechend vermeiden, Deine Tochter oder Deinen Sohn in Deiner Erziehung zu früh erziehen zu wollen.
  2. Zu spät erziehen – Beachte, dass sich Dein Sohn oder Deine Tochter entwickeln will
    Ist es erzieherisches Handeln, Deiner Tochter oder Deinem Sohn das Fahrrad fahren oder schwimmen beizubringen? Oder läßt Du Deinem Sohn oder Deiner Tochter damit bereits Bildung zukommen? Ich bin mir (noch) nicht sicher.

    Grundsätzlich sollte Dein Nachwuchs beides so früh wie möglich lernen; wenn es auch aus bekannten Gründen mit dem Schwimmen lernen sehr schwierig ist. Doch neben erzieherischem Verhalten, welches manchmal auch bildenden Charakter hat, solltest Du damit beginnen, Deinem Sohn oder Deiner Tochter ein Gegenüber zu sein.

    Je früher Du damit beginnst, Dich als Person mit Gefühlen (besonders als Vater eines Sohnes), eigenen Wünschen und Grenzen erfahrbar zu machen desto mehr kann Deine Tochter oder Dein Sohn sich als soziales Wesen entwickeln.
  3. Gar nicht erziehen – Dein Sohn oder Deine Tochter ist nicht allein
    Obwohl nicht erziehen aus meiner Sicht nicht möglich ist, solltest Du dies als Mutter oder Vater dennoch nicht in Erwägung ziehen und als eines von 5 Dingen in Deiner Erziehung vermeiden.

    Denn Dein Nachwuchs wir dsich spätestens in der Schule auch in gruppen bewegen müssen. Damit kann er sich nicht immer an den eigenen Bedürfnissen orientiert verhalten.

    Erspare Deinem Nachwuchs nicht, sich mit Deinen eigenen Bedürfnissen als Vater oder Mutter auseinander setzen zu müssen!
    Jeder Mitmensch hat eigene Vorstellungen und Bedarfe sowie Gefühle und grenzen. Lass Deinen Sohn oder Deine Tochter diesbezüglich nicht allein!
  4. Fürsorge aufrecht erhalten – Dein Sohn oder Deine Tochter möchte sich verselbständigen
    Fürsorge ist in den ersten 1 – 2 Jahren Deines Nachwuchses als Vater oder Nutter Deine Hauptaufgabe.

    Doch die Fürsorge solltest Du sobald als möglich Schritt für Schritt Deiner Erziehung weichen lassen.

    Wenn Dein Sohn oder Deine Tochter sich die Schuhe selbst binden kann, sollte er oder sie dies dauerhaft tun müssen. Der Schulweg ist nach Deiner angemessen Verkehrerziehung ebenfalls Sache Deiner Tochter oder Deiner Tochter.

    Folgst Du dem nicht, handelst Du eher für Dich als im Interesse der Entwicklung Deines Nachwuchses.

    Als viertes von 5 Dingen solltest Du die dauerhafte Fürsorge in Deiner Erziehung also vermeiden.
  5. Druck erzeugen – Zuviel davon nimmt Deinem Sohn oder Deiner Tochter die Luft zum Atmen
    Die Entwicklung vom Kleinkeind zum Kind zum Jugendlichen und dann zum Erwachsenen ist ein ausschließlich individueller Weg.

    Es ist für Deine Tochter oder Deinen Sohn nicht gut, sie oder ihn mit anderen Kindern zu vergleichen. Geduld ist eine Tugend, sagt man.

    Versuche besonders, den Druck, der in Deutschland besonders im Hinblick auf die (Aus-) Bildung Deines Nachwuchses in der Luft liegt, von Deinem Sohn oder Deiner Tochter ferzuhalten. Kinder sollten nach der Grundschule lediglich lesen, schreiben und rechnen können. Lasse Dir nichts anderes einreden; auch bezüglich digitaler Medien.

    Es ist gut, wenn Du zu viel unangemessenen Druck in Deiner Erziehung vermeiden kannst.

Fazit

Das sind meines Erachtens die 5 Dinge, die Du in Deiner Erziehung unbedingt vermeiden solltest. Kinder haben einen Anspruch auf angemessene Erziehung und Anwesenheit ihrer Mutter und ihrer Väter als Personen.

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