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Notebook – Eignung für Kinder

Das Notebook ist ein Computer, der zuhause und unterwegs genutzt werden kann. Dabei bietet das Notebook dieselben Möglichkeiten wie der PC, über dessen Eignung für Kinder ich bereits meine Einschätzung veröffentlicht habe.

Ich nutze neben dem Notebook keine weiteren Geräte. Der Vorteil eines Notebooks ist für mich, dass es wenig Platz wegnimmt. Gleichzeitig kann ich mit ihm wie mit einem PC jedwede Anwendung nutzen.

Die Verlockungen, ein Notebook haben zu wollen, sind also grundsätzlich nicht unerheblich. Im folgenden schaue ich mir an, ab welchem Alter ein Notebook für Kinder geeignet erscheint.

Artikel in dieser Serie:

Notebook – Auch ein Allrounder

Ähnlich wie beim PC hat sich die Technik im Notebook weiterentwickelt. Nicht nur Office-Anwendungen sind mit einem Notebook möglich. Wir können auch Software für die Bildbearbeitung und den Videoschnitt sowie das Gaming (Spielen von Computerspielen) nutzen. Obwohl klar, erwähne ich, dass ein Notebook grundsätzlich auch den Zugang zu Youtube, Facebook, Pinterest oder Instagram ermöglicht.

Dein Notebook – Zugang für Deine Kinder

Nutzt ihr selbst privat ein Notebook? Dann kann es sein, dass euer Sohn oder eure Tochter Zeit an eurem Gerät verbringen möchte. Dies ist selbstverständlich nur der Fall, wenn euer Sohn oder eure Tochter euch über die Schulter schauen darf. Denn dann mag die Neugier und das Interesse geweckt werden.

Es wird immer wieder damit argumentiert, dass Kinder so früh wie möglich an die neuen Medien herangeführt werden müssen. Ansonsten würden sie den Anschluss an die neue Technik verlieren.

Sorry! Aber das ist völliger Quatsch. Ich rate euch davon ab, eurem Sohn oder eurer Tochter vor dem 12. Lebensjahr an euer Gerät zu lassen. Wenn euer Kind erfassen kann, dass ein Notebook, das gilt auch für jedes andere Gerät der digitalen Medien, nicht die Realität darstellt oder anders gesagt nicht die Realität ist, ist es früh genug dafür. Kinder sollten zunächst andere Entwicklungsaufgaben meistern, bevor sie mit spezielleren Anforderungen konfrontiert werden.

Erst mit 12 Jahren, vielleicht auch ein wenig früher oder später, wird euer Kind begreifen können, was das Abstrakte an diesem mobilen Computer ausmacht.

Viele Medien erwecken durch ihre Nachrichten den Eindruck, dass die Nutzung eines Computers einem Hexenwerk gleichkommt. Sie wäre also derart kompliziert, dass Kinder bei zu später Heranführung den Anschluss verpassen.

Es ist keine Frage, dass der PC und das Notebook die Geräte sind, die wir auch im beruflichen Alltag nutzen (müssen). Bei vielen Berufen sind allerdings nur Grundkenntnisse wie das Verschieben von Ordnern und Dateien, das Verfassen von Emails oder die Nutzung etwas speziellerer Programme zur Datenerfassung oder zur Dokumentation notwendig.

In spezielleren Berufszweigen (z.B. Automobilbranche) gelingt es Arbeitnehmern, die ohne Tablet oder Notebook gross geworden sind, ja auch, sich in die Bedienung moderner Automaten einzuarbeiten.

Notebook im Kinderzimmer

Mit 12 Jahren wird euer Kind wahrscheinlich in der Lage sein, ein Notebook anzuschalten und sich mit den Anwendungsmöglichkeiten eines Notebooks zu beschäftigen, denn dafür ist anders als bei Kindertablets Lesekompetenz und Schreibkompetenz notwendig.

Unbeaufsichtigter Internetzugang ist keine gute Idee. Insofern solltest Du besonders hinsichtlich eines eigenen Notebooks im Kinderzimmer eurer Tochter oder eures Sohnes Vorsicht walten lassen.

Je weniger ihr euch mit diesem speziellen mobilen Gerät und dem Internet auskennst desto zögerlicher solltet ihr richtiger Weise sein.

Die immer wieder zu findenden Behauptungen, dass ihr als Elternteil eurem Kind Medienkompetenz nahebringen musst, sind tatsächlich Forderungen einer Gesellschaft, die durch ihre aktuelle Ausrichtung Kinder zu Konsumenten gemacht hat oder machen will.

Medienkompetenz entsteht nicht dadurch, dass ihr euer Kind zu früh an das Notebook läßt, sondern dadurch, dass ihr vermittelt, dass das Notebook erst ab einem gewissen Alter zur Verfügung steht.

Notebook für eure Kinder?

Der Druck der Gesellschaft, genauer gesagt der Anwendungs- und Herstellerindustrie, nimmt immer noch zu. Deren Behauptungen suggerieren Dir, dass ihr euren Kindern schadest, wenn ihr ihnen den Zugang zu digitalen Medien erschwerst.

Durch die aktuelle Lage ist die Notwendigkeit digitalen Unterrichts laut Medien alternativlos, sodass vermehrter Druck auf euch einwirken kann.

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