Tablet

Das Tablet ist ein mobiles Endgerät, irgendetwas zwischen Notebook und Smartphone, und deshalb sehr beliebt. Diesem abgespeckten mobilen Notebook wende ich mich in meinem 4. Teil meiner Artikelserie Digitale Medien – Neue Medien zu.

Ich selbst nutze ein Tablet nicht, da ich für dieses Zwischending keine Verwendug habe. Insofern ist für mich die Einschätzung hinsichtlich der Eignung für Kinder etwas schwierig.

Scheinbar ist ein Tablet ein Gerät, welches man nicht zwingend braucht. Nichtsdestotrotz werden diese ‚Dinger‘ verkauft und werden benutzt, um per WLAN im Internet Inhalte aufzurufen oder zum Beispiel Emails zu empfangen oder zu schreiben.

Tablets für Kinder

Wenig überraschend gibt es auf dem Markt auch für Kinder Tablets zu beziehen.

Ein kurzer Blick bei Amazon offenbart, dass die Verkaufszahlen in diesem Bereich recht hoch sind.

Die Anwendungsmöglichkeiten sind Apps, Spiele und Videos; selbstverständlich auch der Zugriff auf das Internet im allgemeinen.

Mich erschüttert es, mit welcher Selbstverständlichkeit Kinder mit solchen Geräten konfrontiert werden. Die Kinder sind 5 Jahre oder auch 4 Jahre alt.

In den Rezensionen zu den einzelnen Geräten tauch immer wieder die Einschätzung auf, diese sein für Kinder* gut geeignet. Ich verstehe nicht, warum so viele Eltern trotz deutlicher Hinweise von Fachkräften ihre Kinder diesem Inhaltsmüll ausliefern.

Die Hersteller werben damit, dass Kinder-Tablets die Medienkompetenz fördern und es den Kleinen ermöglicht wird, die Welt spielerisch zu entdecken.

https://www.stern.de/vergleich/kinder-tablet/

Die Antwort liefert dieses Zitat eines Artikels beim Stern online. Kinder Tablets fördern die Medienkompetenz.

Frage Dich als Vater oder Mutter, wie das ein Gerät aus sich selbst heraus machen soll.

Außerdem können die ‚Kleinen‘ die Welt spielerisch entdecken. Wer fällt auf sowas bitte schön rein. Die Welt findet nicht in einem solchen Gerät statt, oder?

Wenn ich dann noch lese, dass die Akkus bei dauerhafter Nutzung 4-5 Stunden halten, wird mir echt übel; die armen Kinder.

Du merkst: Ich halte nichts von Tablets für Kinder. Ich rate Dir dringend davon ab, diese 2-dimensionalen Geräte in das Leben Deiner Kinder zu lassen.

Ich weiss und das habe ich eben beschrieben, viele Eltern machen das. Richtiger wird es dadurch allerdings nicht.

Tablet in Deinem Wohnzimmer

Man muss also zwischen Tablets für Kinder und Tablets unterscheiden. Wenn Du selbst kein Tablet nutzt, hast Du ein Problem weniger. Ja, ich sage bewußt ein Problem. Denn Du brauchst Dich mit der Frage, ob Du dies Deinem Kind zur verfügung stellst, nicht beschäftigen.

Da es Kinder Tablets gibt, ist klar, dass Du Dein ‚Erwachsenentablet‘ Deinem Sohn oder Deiner Tochter erst ab 14 Jahren, dann sind sie Jugendliche, zur Verfügung stellen solltest.

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Tablet im Kinderzimmer

Das gilt selbstverständlich umso mehr für ein Tablet im Kinderzimmer. Wenn Deine Kinder 14 Jahre sind, sind sie wie gesagt Jugendliche und somit normaler Weise voll und ganz in der Lage, die Abstraktionsebene dieser Geräte zu erfassen. Obwohl nicht wirklich notwendig, könntest Du dann Deinem Sohn oder Deiner Tochter ein Tablett geben.

Fazit

Spezielle Tablets für Kinder sind der Trick, um Tablets an die Kinder zu bekommen. Letztendlich sind sie die Käufer von morgen.

Die Aussagen der Hersteller sind vorsichtig formuliert irreführend. Kinder brauchen Tablets nicht, wollen sie dennoch haben und bekommen sie, wenn Du Dich als Vater oder Mutter nicht aktiv dagegen entscheidest.

Über Michael Ueberschaer

Ich bin Michael Ueberschaer. Ich blogge zu den Themen Beziehung, Bildung, Erziehung, Gesundheit, Häusliche Gewalt und Kommunikation. Bis jetzt habe ich 55 Artikel veröffentlicht, wobei Häusliche Gewalt noch im Vordergrund steht. Zu den Themen Beziehung, Bildung, Erziehung, Gesundheit, Häusliche Gewalt und Kommunikation findest Du bereits Leitsartikel im oberen Menü.  

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