Kommunikation verbessern

Deine eigene Kommunikation zu verbessern, wäre nicht notwendig, wenn Du die Gedanken Deines Partners lesen könntest?

In diesem Artikel erfährst Du, warum das nicht des Pudels Kern ist.

Gefühle wichtiger als Gedanken

Natürlich sind die Gedanken des eigenen Partners oder anderer Mitmenschen nicht unwichtig. In Deiner Partnerschaft sollten Gefühle und Wünsche dennoch eine wesentlich größere Rolle spielen als Gedanken.

Das wird Dich als Mann wahrscheinlich so richtig begeistern? Für Dich als Frau ist klar, dass es in einer Partnerschaft mehr um Gefühle als Gedanken gehen sollte, oder?

Sind Gefühle für die Kommunikation in der Partnerschaft rtelevant?

Da wir leider nicht nur die Gedanken unserer Mitmenschen nicht lesen können, kommen wir nicht daran vorbei, uns aus zu tauschen. Wir müssen miteinander kommunizieren.

Nun habe ich die Erfahrung in meiner Ehe machen dürfen, dass Kommunikation noch lange keine Kommunikation ist. Anders formuliert brauchen wir für eine für beide Seiten angenehme Kommunikation eine Menge Kompetenzen. Unsere Kommunikation zu verbessern ist vielmehr immer möglich. Nach meiner Erfahrung ist dies ein lebenslanger Prozess, der unsere Partnerschaft Tag für Tag besser machen kann.

Bereitschaft zur Kommunikation

Ohne Deine Bereitschaft zur Kommunikation ist die Verbesserung Eurer Kommunikation naturgemäß nicht möglich.

Doch daran hapert es oft bereits. Die Widerstände sind oft groß, weil Gefühle abgewehrt werden sollen.

Häusliche Gewalt und die Abwehr von Gefühlen

Es ist offensichtlich so, dass wir in Gesprächen schnell auch auf unsere eigenen Gefühle zurück geworfen werden. Um dies zu vermeiden, weichen wir, hauptsächlich wir Männer, Gesprächen aus. Die gängigste Erklärung hierfür ist, dass wir unsere Ruhe haben möchten. Mit dieser Ruhe meinen wir, dass wir nicht mit unangenehmen Gefühlen konfrontiert werden möchten oder nicht möchten, dass diese bei uns ausgelöst werden.

Umdenken ermöglicht das Verbessern Eurer Kommunikation

Wenn damit auch nicht sofort alles besser wird, ist ein Umdenken bzgl. des eigenen Umgangs mit Gefühlen der erste, und absolut, notwendige Schritt. Nur dann wirst Du, vornehmlich Du als Mann, in der Lage sein, Gespräche nicht mehr abzuwehren. Als nächsten Schritt könnt ihr dann konkret an Eurer sogenannten Gesprächskultur arbeiten.

Fazit

Für das Verbessern Deiner Kommunikation brauchst Du die Bereitschaft, ein Risiko einzugehen. Dieses Risiko kann sein, dass Du während eines Gesprächs unerwünschte, also unangenehme Gefühle erlebst.

Nur wenn Du in die Lage versetzt bist, mit diesen zu ‚arbeiten‘, wirst Du beginnen, Gesprächswünsche anzunehmen.

Über Michael Ueberschaer

Ich bin Michael Ueberschaer. Ich blogge zu den Kernthemen Beziehung und Kommunikation sowie den Unterthemen Bildung, Erziehung, Gesundheit und Häusliche Gewalt. Bis jetzt habe ich 70 Artikel veröffentlicht. Bezüglich der Kernthemen und Unterthemen findest Du Links zu den Leitartikeln in den beiden oberen Memüs.  

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