Häusliche Gewalt – Aufklärung per Video

Zuletzt aktualisiert am 25. August 2022

Nach dem Video zum Mythos “Täter sind Monster” und dem Video zum Mythos “Täter wollen Macht ausüben” präsentiere ich die dritte Aufklärung per Video zum Thema Häusliche Gewalt.

In dieser Videoreihe gibt es grundlegende Aufklärung per Video. Diese Videos sind auch dazu gedacht, Dich zum Nachdenken anzuregen. Denn es ist weit verbreitet, über die Motive von Tätern nachzudenken. Es ist nicht nachvollziehbar, warum Täter ihre Partnerinnen und/oder Kinder schlagen. Die daraus resultierende Ratlosigkeit beseitigen viele Mitmenschen mit speziellen Erklärungen. Eine davon ist, dass Täter krank sind.

Schaue dieses kurze Video!

Häusliche Gewalt – Täter sind krank?

httpv://youtu.be/LhZWprMjpZ0

Die Mehrheit der Täter, die ihre Partnerinnen oder Kinder schlagen sind nicht krank, sondern weigern sich, die Verantwortung für ihr Gewaltverhalten zu übernehmen.

Ähnlich wie beim Mythos, dass Täter Monster sind, dient die Annahme des kranken Täters dem Beseitigen der Ohnmacht, die sich einstellt. Täter können keine Antworten liefern, wenn sie sich im Gewaltkreislauf befinden. Solange sie aus diesem nicht aussteigen, kommen sich nicht dahin, ihre persönlichen Gründe zu kennen.

Da die Gesellschaft dazu neigt, diesem Mythos immer wieder Nahrung zuzuführen, erleben sich Täter zusätzlich als ohnmächtig. Hartnäckig werden immer wieder Thesen ausgepackt, Gewaltverhalten sei vererbbar, also in den Genen des Täters angelegt. Die Lücke des Nicht-Verstehens wird so für die Mehrheit in unserer Gesellschaft geschlossen.

Täter erleben sich in der 2. Hälfte des Gewaltkreislaufs als ohnmächtig, ohne Zugriff auf ihr Gewaltverhalten. Die Gesellschaft liefert Tätern also mit dem Mythos des kranken Täters Bestätigung.

Aufklärung per Video zum Thema Häusliche Gewalt findest Du auch auf der Seite zu einem weiteren Mythos.

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Aufklärung per Video über häusliche Gewalt

Es wäre toll, könnte eine Tablette helfen. Dem ist allerdings keineswegs so. Täter sind nicht krank, sondern aufgrund ihres Umgangs mit ihren Gefühlen beeinträchtigt. Aufgrund ihres Mangels an Handlungsalternativen entscheiden sie sich, ihre Partnerinnen oder Kinder zu schlagen.

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