Facebook – Eignung für Kinder?

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Facebook ist ein sogenanntes soziales Netzwerk. 2004 gegründet, ist es eines der älteren Netzwerke unter den zurzeit nutzbaren sozialen Netzwerken.

Ich selbst konnte Erfahrungen mit der Plattform sammeln. Aufgrund meiner selbständigen Tätigkeit habe ich mit vor einigen Jahren einen Account erstellt, weil ich davon ausgegangen war, dass dies hilfreich sein kann.

Inzwischen nutze ich Facebook nicht mehr. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Doch in diesem Artikel meiner Artikelreihe soll es um die Eignung für Kinder gehen.

Facebook und Mindestalter

Facebook weist in seinen Nutzungsbedingungen deutlich darauf hin, dass eine Anmeldung erst ab 13 Jahren erlaubt ist.

Das bedeutet, dass Kinder bis 12 Jahre keinen Zugriff auf das Netzwerk haben dürfen. Die Realität ist eine andere.

Facebook und Cybermobbing

In diesen Tagen wurde vermeldet, dass inzwischen 17% der Kinder und Jugendlichen bereits Opfer von Cybermobbing geworden sind.

Obwohl oder gerade weil Facebook ein soziales Netzwerk darstellt, ist Facebook auch Teil des sogenannten Cybers. Es ist also davon auszugehen, dass Kinder und Jugendliche auch auf Facebook Opfer von Cybermobbing werden.

Verbot aussprechen?

Ist deshalb für Dich als Vater oder Mutter geboten, Deinem Sohn oder Deiner Tochter die Nutzung des ’sozialen‘ Netzwerks zu untersagen?

Es ist wohl relativ sicher, dass Deine Tochter oder Dein Sohn auch ohne eigenen Account Opfer von Cybermobbing werden könnte. Denn andere Facebook Nutzer brauchen keinen fremden Account, um ihre abwertenden und beleidigenden Inhalte zu teilen. Darüber hinaus stehen diesen Tätern auch andere Kanäle offen. Anders herum ist es nicht völlig auszuschließen, dass Dein Kind für Cybermobbing selbst verantwortlich sein wird.

Mobbing, welches online geteilt wird, entfaltet eine gravierendere Wirkung, auch weil die ‚Inhalte‘ nicht ohne weiteres gelöscht werden.

Verantwortung des Inhabers

Das Netzwerk darf, wie bereits erwähnt, ab 13 Jahren genutzt werden. Genauer gesagt dürfen Kinder erst ab 13 Jahren einen eigenen Zugang anlegen. Es zeigt sich nun, dass dieses Einstiegsalter zu gering ist. Eine Nutzung ab dem 17. Lebensjahr wäre angemessen, allerdings wäre eine Kontrolle dieser Vorgaben ebenso wenig sicher zu stellen.

Datenkrake, Tunnel, Werbe Netzwerk

Eigentlich müßte Herr Zuckerberg dafür sorgen, dass Kinder unter 13 Jahren keinen Account anlegen können. Dies ist nicht der Fall. Denn es gibt ein großes Interesse daran, unreife Persönlichkeiten mit Werbung zu bombardieren.

Mit Deiner Erlaubnis setzt Du Deinen Nachwuchs demnach einem Inhalts- und Werbetunnel aus, der Daten sammelt und verkauft.

Dein Kind und Facebook?

Das Netzwerk ist nicht nur ein Tunnel, sondern zusätzlich ein Online Tunnel. Dieser entfernt Deinen Sohn oder Deine Tochter von der realen Welt. Die Wahrscheinlichkeit, dass Dein Kind Opfer von Cybermobbing wird, ist vorhanden. Es ist zudem möglich, dass Dein Kind selbst zum Täter wird.

Nutzt Dein Sohn oder Deine Tochter die Plattform? Weißt Du, welche ‚Inhalte‘ Dein Nachwuchs dort konsumiert oder mit welchen Personen sie oder er Kontakt hat?

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